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Der Schuldige ist immer der Schwächere!

Der stärkere ist selten im Recht!

Es ist immer noch Krieg in Palästina. Gestern ließ der Israelische Präsident verlauten, man habe noch nicht seine Ziele der Offensive gegen die Hamas erreicht. Das läßt tief blicken. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Die technisch überlegene israelische Armee, bombadiert eine Woche lang ununterbrochen den Gaza-Streifen. In der zweiten Woche werden zusätzlich noch Bodentruppen in das Gebiet geschickt und nach 13 Tagen kann der Oberkommandierende gegen einen Gegner, der Faktisch keine Gegenwehr leisten kann, noch immer keinen Erfolg der Aktion vermelden.

Das einzige was es zu melden gibt, sind mehr als 760 Tote Palästinenser von denen kaum 5% der Hamas und damit zum militanten Kern gehören. Statt dessen werden Schulen, Fischmärkte, Flüchtlingslager, Hilfstransporte u.a. definitiv nicht millitärische Ziele dem Erdboden gleich gemacht. Ein solches Vorgehen eines Staates führt normaler Weise dazu, das der Verantwortliche für solche Befehle dem Kriegsverbrechertribunal in Den Hag überstellt wird. In diesem Fall darf es keine erneute Sonderbehandlung für Israel geben. Die Verantwortlichen gehören, gerade wegen der Schwere der Vergehen und der hohen Anzahl von unschuldigen zivilen Opfern, vor ein internationales Gericht.

Heute früh wurde über die Nachrichtenagenturen verkündet, der UN-Weltsicherheitsrat verabschiedete eine Resulotion EINSTIMMIG zum Konflikt im Gaza-Streifen. Diese besagt, Israel hat die Kampfhandlungen sofort einzustellen und den Gaza-Streifen zu verlassen(!) gleiches gilt für die Hamas.
Am Freitagmorgen, so ein Armeesprecher in Tel Aviv, sollen 20 Raketenabschüsse auf Israel durch die Hamas durchgeführt worden sein. Allein in dieser vergangenen Nacht griff Israel mit modernster Technik über 50 Ziele im Gaza-Streifen an. Dabei kamen wieder unzählige Kinder und Frauen um, die als Koleteralschaden von Israel Menschenverachtenderweise in Kauf genommen werden.

Schaut man sich allein die Verhältnismäßigkeiten an, 20 Qassan-Raketen (Marke Eigenbau, ohne Zielgenauigkeit & ohne nennenswerte Opfer) gegenüber 50 angegriffene Ziele durch Israel mit enormer zerstörerischer Wirkung an Menschen und Gebäuden, so wird klar wer hier der unterlegene ist.

In jeder Auseinandersetzung, sei es im Sport, in der Diskussion oder anderen Konfrontationen hat sich die zivilisierte Welt einen Grundsatz zu eigen gemacht, wofür es viele gute Gründe gibt. Wenn jemand am Boden liegt, läßt man ihn zumindest liegen, besser noch man hilft ihm auf (ungeachtet der Streitigkeiten). Aber eines verbietet sich im Namen der Menschenwürde, man tritt den am Bodenliegenden nicht noch und verweigert ihm ärztliche, humanitäre Hilfe. Doch genau dies macht Israel.

Israel muss international Einhalt geboten werden, allein im Namen der Menschlichkeit! Es geht hier nicht um Antisemitismus, doch wer sich so Menschenverachtend verhält muss sich nicht wundern, wenn der Rest der Welt, der nicht finanziell Abhängig von ihnen ist, nur Verachtung für solche Taten, ausgerechnet von einem Volk verübt, dass selbst so viel Leid erfahren hat, übrig hat. Man sollte eines nicht in diesem Zusammenhang vergessen. Vor 70 Jahren lebten die Menschen, die heute im Gaza-Streifen zusammengefercht sind, in der Region, in der sie heute keinen Fuß mehr setzen dürfen und werden von denen bevormundet, angegriffen, eingesperrt und zurechtgewiesen, denen von der UNO das Land zugesprochen wurde, damit sie eine Heimat haben. Genau dieses Recht auf eine Heimat, verwehrt Israel nun den Palästinensern. Noch schlimmer ist aber die Berufung auf dieses Recht, welches ihnen von der UNO gegeben wurde und die Mißachtung der Resolutionen des Weltsicherheitsrates heute und auch 2002 im Frühjahr.

Wenn Israel glaubt sich an keinerlei Regeln, Resulotionen und vor allem an die Unantastbarkeit der Menschenwürde halten zu müssen, dann war die Entscheidung der UNO vor etwas mehr als 60 Jahren eine falsche und die Ursache für das Problem heute. Israel muss sich endlich entscheiden, entweder findet es den Weg zur friedlichen Koexistenz mit seinen Nachbarn oder es wird über Kurz oder Lang erneut aus dieser Region vertrieben. Denn kein Land kann auf Dauer im Krieg mit all seinen Nachbarn existieren. Das ist eine Frage der Logik, die selbst den geschichtlichen Beweis nicht mehr antreten muss.

9.1.09 14:25
 
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