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Berlin City Impressions in Springtime

Chilled Berlin Park People

Das Verhalten der Großstädter im Freiluftgehege der Naturschutz und Grünflächen Ämter. Oder meine Erfahrungen mit Rasenlatschern & blockierten Bürgersteigen unter Berücksichtigung der Feinstaubbelastung, sowie der allgemein üblichen Gepflogenheiten von Stadtmenschen.

Kurz: das Frühjahrsverhalten der Hauptstädter im Grünen & in der Sonne.

Mit dem Mai zog auch endlich das schöne Wetter im Kiez ein. Der heutige Tag im Trend der letzten. Parkwetter pur. Themperaturtechnisch noch um die 23°C bei viel Sonne. Nach den unzähligen grauen Tagen eine willkommene Abwechslung. Da lohnt es sich sogar früh aufzustehen. Na gut, hat man denn eine Wahl? Aber das ist anderes Thema.

Auffällig viele Radfahrer schlängeln sich durch den Verkehr. So ist man immer noch am schnellsten unterwegs. Zumal ein sich gestauter Haufen Radfahrer an der Kreuzung schnell eine forsche Eigendynamik entwickelt mit nachfolgend einsetzenden Herdentrieb auch sämtliche Ampelphasen außer Kraft setzen kann. Wenn das Rad erstmal rollt, dann rollt's.

Ebenfalls auffällig in diesen Tagen ist eine mit neuem Leben erwachte Straße. Alles strömt durch die Gassen, hinaus auf die Alleen oder blockiert die Bürgersteige mit Caffè (und) Lattè. Manche hetzen nicht so wie sonst, schlendern und genießen die Sonne. Also auf in den Park, wenn die Straße samt Bürgersteig zur Überbevölkerung neigt.

Schnell ist eine nette sonnige Ecke gefunden. Hingehauen & einfach mal die Seele baumeln lassen. Im Gras liegend, selbiges genießend ist das nicht sonderlich schwer. Doch mit der Zeit kommen immer mehr. Es wird eng im Grünen. Zeit mal die Kopfhörer abzusetzen und dem Klang der Natur zu lauschen. Schon nach kurzer Zeit kennt man sich aus in den Themen um einem herum und ist amüsiert. Man macht sich so seine Gedanken, erklärt sich die Zusammenhänge. Letztlich alles Vermutungen, doch diese bescheren einem nette Geschichten. Denn irgendein "Laba-Lama" sitzt immer in unmittelbarer Nähe und hat ein gesteigertes Mitteilungsbedürfnis, das dringend befriedigt werden muß. Sollte das Niveau auf Grasnarbenhöhe fallen, einfach gehen oder Kopfhörer nutzen.Selten normalisiert sich das wieder.

Weil Park auch oft Hunde oder die Begegnung mit diesen Vierbeinern einschließt, fiel mir einmal mehr auf, nicht vor ihnen, aber vor deren Besitzern muß man Angst haben. Ich weiß nicht wie mancher Hund zu seinem Herrchen kam, aber es gibt einfach Kombinationen die passen nicht zusammen. So ist es aber um so schöner, wenn ein Hund der Kategorie "kläffender Türstopper", der schon von weitem akustischen Terror verbreitet, an einer 30m langen Leine zappelt und am anderen Ende ein verfetteter "Budy-Builder-Verschnitt" in "Schnellfickerhosen" am Horizont erscheint.

Man fragt sich zwangsläufig, wie hat Frau diesen Kerl soweit bringen können. Nicht das er sich bewegt. Nein, das ihm das nicht selbst peinlich ist. Hinter solchen Bildern steckt oft die Überredungskunst einer Frau. Kann man nur hoffen, das sie die Sache am Ende auch abbläst. Doch bleiben wir oberflächlich!

Ebenfalls häufig im Park zu sehen ist die "Semester-Schwester". Selten allein, eher in kleinen Grüppchen von 2-4 Personen des selben Schlages anzutreffen. Doch was diese auf der Wiese so alles treiben, das verdient eine genauere Betrachtung. Dazu nach einigen Einzellfallstudien in den nächsten Tagen mehr.

7.5.08 22:57
 
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