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Kiezparade (III) Friedrichshain

Kein Kiez für Nazis

Alles nahm 2006 im März seinen Anfang. Friedrichshain setzte sich an die Spitze der Statistik, bei Übergriffen rechter Gewalt in den Berliner Bezirken. Eine Welle der Empörung tanzte sich daraufhin durch die Strassen im Kiez. Im September 2006 tanzte der Mob aus selben Anlass erneut durch die Straßen, denn es gab erneut Übergriffe aus dem braunen Sumpf, der sich in Friedrichshain etabliert.

So ist es bestimmt nicht verwunderlich, dennoch traurig, das dieser Kiez immer noch die Statistik anführt. Mit diesem Hintergrund ergibt die Errichtung des "Tromsö" Ladens einen nicht rein zufälligen Zusammenhang. Auch wenn heute klar ist, das der Vermieter, die SF-Immobilienfounds-Gruppe getäuscht wurde und keine Ahnung von der Ware hatte, die dort vertrieben werden sollte, zeigt es deutlich welche Grauzonen sich rechte Gewerbetreibende zu nutze machen.

Grund genug für die Kiezparade erneut die Bassboxen aufzustellen und durch den Kiez zu ziehen:

"Das können und wollen wir nicht länger hinnehmen! Wir wollen allen, die sich gegen die Faschisten engagieren Mut machen und Ihnen zeigen, dass sie nicht alleine sind. Wir wollen uns gegenseitig ermutigen, diesen rechten Schlägern keinen Raum in unsere Mitte zu überlassen. Denn wir sind viele, wir sind bunt und wir werden es nicht zulassen, dass Faschisten unser tolerantes Miteinander mit ihrer gewalttätigen, menschenverachtenden Ideologie zerstören."

 

So die hedonistische Internationale. Der Tanz beginnt am 21.03. um 12 Uhr vom Boxhagener Platz aus und findet dann seinen Weg durch den Kiez zum Bersarinplatz bis vor den "Tromsö" Laden. Hier ein kleiner Eindruck von der letzten Kiezparade aus dem Jahre 2006.

19.3.09 10:15
 
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